Der FÖHN- ein gefährliches Phänomen

Der Föhn ist ein warmer, trockener, meist heftiger Fallwind (Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h) der auf der Alpennordseite auftritt. Er entsteht, wenn ein Tief über dem nördlichen Mittelmeer in Richtung Norden über die Alpen saugt. Dabei kühlen sich die an den Bergen hochgezogenen Luftmassen ab (ca. 1 Grad pro 100 Höhenmeter), kondensieren, bilden die Föhnmauer, und es kommt zum Niederschlag. Die Luftmassen werden weiter bis über den Kamm gesogen und kühlen weiter ab (ca. 0,5 Grad pro 100 Höhenmeter, weil die frei werdende Kondensationswärme dem entgegenwirkt). Kommen die trockenen und kalten Luftmassen über den Kamm, fallen sie mit steigender Geschwindigkeit an der Nordseite der Hänge zu Tale und erwärmen sich (1 ° pro 100 Höhenmeter). Über den Gipfeln können sich Leewellen bilden, mit Wellenbergen und -tälern und riesigen Bodenrotoren. In den Wellenbergen bilden sich die bis zu -20° kalten Föhnwolken (Lenticularis). Föhnlagen treten häufig im Winterhalbjahr auf. Bezeichnend dabei ist die außergewöhnliche Fernsicht in der extrem trockenen Luft. Der Föhn ist ein Schlechtwettervorzeichen (Südwestströmung vor Annäherung einer Front aus Westen). Die Staubewölkung an der Luvseite greift als mächtige Wolkenwand etwas über den Gebirgskamm und kann als "Föhnmauer" von der Leeseite aus beobachtet werden. Der wolkenfreie Raum im Lee ist im Satellitenbild deutlich als "Föhnfenster" erkennbar, nur linsenförmige Wolken treten auf. Der Föhn kommt auch an der Alpensüdseite als sog. "Nordföhn" vor, wenn von Norden oder Nordwesten her Kaltluftmassen die Alpen überqueren. Folgende Umstände lassen die Föhntendenz erkennen:

  • · Erhöhung der Temperatur (z.B. im Winter um bis zu 15 Grad)
  • · Bildung von Lentricularis (Föhnwolken, Linsenwolken)
  • · Staubewölkung auf der Luvseite des Gebirges
  • · Klare, saubere Luft auf der Leeseite des Gebirges ·
  • Sehr gute Fernsicht

Die Unterschätzung des Föhns ist für Piloten äußerst gefährlich. Bei Föhn fliegen bedeutet: Unberechenbare Rotoren von Bodennähe bis auf Wolkenhöhe. Da hilft nur eins: am Boden (der Realität) bleiben.

EFFECT - Der Schirm für Motorschirmpiloten!

Im Flachland sowie für Urlaubsfahrten in den Süden ist das Motorschirmfliegen eine optimale Alternative zum Gleitschirmfliegen. Motorschirmfliegen ist ein Vergnügen, daß 3 Stunden und länger dauern kann - also genügend Zeit um die Flugsucht zu befriedigen.

EFFECT Piloten haben´s gut!

Denn der EFFECT (DHV 1/beschleunigt 1-2) eignet sich nicht nur perfekt zum Hangfliegen, sondern auch zum Motorfliegen. Mit seinen guten Starteigenschaften ermöglicht er trotz des zusätzlichen Motorgewichts einfache und mühelose Starts. Motorpiloten in aller Welt schätzen sein perfektes Handling und die hohe Stabilität des Schirmes im Flug. Sein großes Geschwindigkeitsfenster von bis zu 51 km/h ermöglicht ausgedehnte Flüge und große Distanzen.

Der EFFECT ist für sämtliche gängige Motorentypen bestens geeignet. Um die optimale Schirmgröße zu finden ist nur das normale Startgewicht (Pilot & Gurtzeug & Schirm & Zubehör) zu berücksichtigen ohne den Motor mitzurechnen. D.h. mit dem EFFECT besitzt man ein perfektes Gerät sowohl für Hang- als auch für Motorschirmfliegen.


Entwerft und gewinnt!

Wer kennt den Farb- und Designgeschmack der Piloten besser als die Piloten selbst?! Deshalb lädt PRO-DESIGN alle Piloten und Interessierte ein, sich als Designer zu versuchen. Kites und Overalls von PRO-DESIGN sollen neu gestaltet werden.

Die Vorlagen dazu könnt Ihr Euch von unserer Homepage www.pro-design.at in unterschiedlichen Formaten herunterladen. Laßt Eurer Kreativität freien Lauf und gewinnt mit Euren Designvorschlägen Preise im Wert von Euro 800. Im Juni 2001 werden die Gewinner ermittelt und in den Flight News bekannt gegeben. Viel Erfolg wünscht Euch das PRO-DESIGN Team.


PRO-JECT - Die Symbiose aus Leistung und Handling

Es freut uns Euch mitteilen zu können, daß unser neuer Hochleister PRO-JECT Größe L das DHV Gütesiegel mit der Einstufung 2-3 erhalten hat.

Besonders hervorgehoben hat der DHV das einfache Startverhalten des PRO-JECT sowie das Kurvenverhalten (jeweils Bewertung 1-2). Das Gewindigkeitsfenster mit bis zu 55 km/h hat die DHV Testpiloten begeistert. PRO-JECT Größe L ist für ein Startgewicht von 95 - 115 kg geeignet. PRO-JECT Größe M mit Startgewicht 80 -100 kg geht in Kürze zum DHV Test. Hier eine kleine Bildgalerie:


Piloten testen den PRO-JECT und meinen ....

Das äußerst einfache und direkte Handling ermöglicht dem Piloten ein Maximum an Steigleistung zu erfliegen. Bei Gewichtsverlagerung sind nur sehr kleine Steuerbewegungen notwendig um den PRO-JECT flach aber trotzdem eng zu drehen. Bei größer werdendem Steuerausschlag reagiert die Kappe unverzögert und erhöht in selbem Maße die Schräglage.
In den ersten Thermikansätzen des Frühlings hat sich bereits gezeigt, daß der PRO-JECT sowohl in schwächerer als auch in zerrissener Thermik sehr stark ist.
Das ausgewogene Nickverhalten des PRO-JECT erleichtert es dem Piloten sich auf das Wesentliche, nämlich die Thermik zu konzentrieren. Das ständige Ausgleichen von lästigen Nickbewegungen der Kappe in turbulenten Bedingungen gehören für PRO-JECT Piloten der Vergangenheit an.
Die Kappe ist bis in den höchsten Geschwindigkeitsbereich in sich stabil, ohne geringste Schwingungen oder Verformungen.

 


Herausgeber Flight News: PRO-DESIGN, Lärchenweg 33, 6161 Natters, Austria, Tel: 0043 -512 -546444
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